Der erste 5-dimensionale, temporäre Concept Store (Procter & Gamble)
Marken und Produkte werden auf Präsentationsflächen ausgestellt
Produkte werden auf Präsentationsflächen ausgestellt.
Marken und Produkte werden auf Präsentationsflächen ausgestellt
Testbereiche für die Produkte sind immer wieder in die Produktpräsentation integriert
Im Pantene Beauty Salon kann sich der Kunde verwöhnen lassen.
| Format: | Temporärer / Pop-up Concept Store |
| Lebensdauer: | Sept. – Dez. 2010 |
| Größe: | Ca. 250 m² |
| Besucher (3 Monate): | 54.500 |
Procter & Gamble eröffnete im September 2010 einen temporären Concept Store. P&G präsentierte hier Marke und Innovationen und nutzte die direkte Interaktion mit Kunden u.a. dazu, die Positionierung der Marke als Familienlösung nachhaltig zu stärken und so den Wiedererkennungswert zu erhöhen.
Die Marken von Procter & Gamble sind jedem bekannt – Pampers, Gillette, Duracell, Oral-B, Pantene, Pringels etc.. Allerdings ist die dazugehörige Unternehmensmarke, P&G, nicht sehr bekannt. Um die Sichtbarkeit und Werte der Unternehmensmarke zu verstärken und um eine stärkere Integration zwischen den verschiedenen Marken des Konzerns sowie der Konzernmarke mit den einzelnen Produkt- und Kategorie-Marken zu bewirken, entschied sich P&G für dieses Konzept. Drei Monate lang präsentierte Procter & Gamble seine gesamte Produktpalette an einem einzigen Standort und schuf hierbei ein Marken-Erlebnis für alle Familienmitglieder.
Die Verkaufsfläche von 250 m² wand sich in „Buchten“ entlang der Wände – in jeder Bucht wurde eine Marke präsentiert. Engagierte Mitarbeiter demonstrierten die verschiedenen Funktionalitäten und kommunizierten die Qualitätsmerkmale sowie die Markenbotschaft. Eines der Highlights und Knackpunkte des Konzepts: Die Produkte wurden nicht verkauft, sondern Kunden kostenfrei angeboten um sie zu Zuhause oder sie vor Ort auf originelle und unterhaltsame Weise zu testen. Hierfür wurde der gesamte Laden um alle fünf sensorischen Dimensionen (daher der Name, „5D“) konzipiert und umgesetzt. Digitale Technik spielte dabei immer wieder eine entscheidende Rolle.
Jede Marke bzw. jeden Bereich kennzeichnete etwas Besonderes. Hier einige Beispiele: Im Bereich „Tampons & Co.“konnten Kundinnen über Bildschirme und Kopfhörer entspannende Musik und beruhigende Videos genießen. Im Gillette-Bereich konnten Männer sich rasieren und dabei Rasierklingen, Cremes und Aftershaves ausprobieren. In der Pampers-Bucht konnten Kinder mit Gegenständen, die auf den Boden projiziert wurden interagieren – sprangen sie zum Beispiel in ein Blumenfeld, bewegten sich die Blumen. Eltern konnten dabei Fotos von ihren Kleinen machen und diese später auf Bildschirmen betrachten. Und bei Duracell konnte sich jeder Besucher sich als Guitar Hero beweisen. Das Highlight bildete jedoch der Beauty Salon von Pantene, in dem sich Frauen die Haare machen und sich verwöhnen ließen.
Ergebnis: 54.500 Besucher in 3 Monate, 12.600 davon registrierten sich für freie Informationen, kostenlose Proben und Promotions.